Tja, und jeder Urlaub geht auch mal zu Ende. Ein besonderer diesmal. Einer nur mit den Kids.

Blaue Flecke vom „liebevollen“ gekämmt werden

Wunde Knie vom „Pferd-Spielen“.

Mittlerweile einen Geduldsfaden von hier bis Timbuktu. Wenn beim Kochen dauernd jemand an meinem Bein zupft: „Mamaaa, Maaaamaaa…“. Wenn mit in aller Seelenruh ein Haarreif aufgesetzt und zurechtgerückt wird. Oder ich „in Spiel“ geschminkt werde. Oder wenn ich ein menschliches Trampolin bin. Oder wenn wir zum 800. Mal hintereinander dieselbe Hörpielfolge beim Puzzeln hören.

Mittlerweile zudem viel gelassener. Keine Hektik mehr im Kopf, keine 1000 gedanklichen Pläne während der Zeit mit den Kids. Nur die Ruhe, wenn gerade wieder gezankt wird. Sich freuen, weil beide so „lebendig“ sind. In Ruhe beobachten, wie sie einander nachäffen – und sich sprichwörtlich „des Lebens“ darüber freuen.

Mal wirklich aufmerksamer hinschauen. Wie hübsch sie beide doch sind. Wie eigenständig sie denken. Wie sie mich einerseits brauchen und wie sie andererseits so gut allein zurecht kommen. Wie schnell sie groß werden. Wie schnell diese intensive Zeit eigentlich vorbei sein wird… Wahnsinn.

Mal zu schätzen wissen, was WIRKLICH wichtig ist im Leben. Auch wenn ich irgendwann arm und krank sein sollte – die Beziehung zu meinen Kindern ist viel wichtiger als das. Im Alltag geht das oft unter. In all der Hektik.

Von daher: Danke Corona-Auszeit. Danke für die Möglichkeit zur Besinnung. Ich wünsche mir, viel davon zu bewahren.

Auf geht’s zur Arbeit.

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